KV
Steuern

Quellensteuer

Direkt vom Lohn abgezogene Steuer für Personen ohne Niederlassungsbewilligung C.

🇨🇭

Schweizer Daten 2026

Aktuell & lokal

🔍

Quellenbasiert

BFS, BAG, ESTV, SBB

📊

Keine Werbung

Unabhängige Redaktion

🔄

Regelmässig aktualisiert

Stand Jan. 2026

Definition

Die Quellensteuer wird direkt vom Arbeitgeber vom Lohn abgezogen und an die Steuerbehörde abgeliefert. Betroffen sind in der Schweiz tätige Ausländer ohne Niederlassungsbewilligung C sowie bestimmte weitere Gruppen. Die Höhe richtet sich nach Kanton, Einkommen und Familienstand. Die Steuer ist damit laufend abgegolten — eine nachträgliche Korrektur ist aber teils möglich und lohnend.

Wer quellenbesteuert wird

Vor allem ausländische Arbeitnehmer ohne C-Bewilligung. Der Arbeitgeber zieht die Quellensteuer monatlich ab. Die Tarife berücksichtigen pauschal gewisse Abzüge, aber nicht alle individuellen Situationen.

Nachträgliche Veranlagung

Ab einem bestimmten Bruttojahreseinkommen erfolgt eine obligatorische nachträgliche ordentliche Veranlagung. Darunter kann sie freiwillig beantragt werden — sinnvoll, wenn hohe abzugsfähige Kosten (Säule 3a, Weiterbildung, Schuldzinsen) vorliegen, die in der Pauschale nicht voll berücksichtigt sind.

Beispiel

Eine quellenbesteuerte Person mit hohen Säule-3a-Einzahlungen und Weiterbildungskosten beantragt die nachträgliche Veranlagung und holt so zu viel bezahlte Quellensteuer zurück.

Tipps

  • Bei hohen Abzügen die nachträgliche ordentliche Veranlagung prüfen.
  • Belege für Säule 3a, Weiterbildung und Schuldzinsen sammeln.
  • Fristen für den Antrag auf Neuveranlagung beachten.
📊

Kostenübersicht direkt ins Budget übernehmen

Mit BudgetHub planst du dein gesamtes Schweizer Haushaltsbudget — kostenlos und ohne Excel-Tabellen. Trag alle Kostenblöcke ein und behalte deinen Überblick auf dem Handy oder Browser.

BudgetHub kostenlos starten →

Häufige Fragen

Wer zahlt Quellensteuer?

In der Schweiz tätige Ausländer ohne Niederlassungsbewilligung C und bestimmte weitere Gruppen. Der Arbeitgeber zieht sie direkt vom Lohn ab.

Wann lohnt sich eine nachträgliche Veranlagung?

Wenn du hohe abzugsfähige Kosten hast (Säule 3a, Weiterbildung, Schuldzinsen). Ab einem bestimmten Einkommen ist sie obligatorisch, darunter freiwillig beantragbar.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer & Geschäftsführer · Innopulse Consulting GmbH · Zug

Leutrim analysiert Lebenshaltungskosten und Finanzstrukturen in der Schweiz mit dem Fokus auf konkrete, handlungsrelevante Daten für Privatpersonen und Unternehmen. Alle Inhalte auf kostenverstehen.ch werden redaktionell geprüft.

Kontakt: info@innopulse.io · innopulse.io