Was kostet Vorsorgeauftrag in der Schweiz?
Ein Vorsorgeauftrag und eine Patientenverfügung lassen sich in der Schweiz selbst und damit kostenlos erstellen (handschriftlich oder mit Vorlagen); mit juristischer Beratung oder notarieller Beurkundung kostet es mehrere hundert bis über tausend Franken. Sie regeln, wer bei Urteilsunfähigkeit für einen entscheidet.
Schweizer Daten 2026
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BFS, BAG, ESTV, SBB
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Regelmässig aktualisiert
Stand Jan. 2026
💰 Bandbreite: gratis bis mehrere hundert CHF
Kostenaufstellung im Detail
| Position | Richtwert (CHF) |
|---|---|
| Selbst (handschriftlich/Vorlage) | 0 |
| Juristische Beratung | 200–800 |
| Notarielle Beurkundung (optional) | nach Kanton |
| Hinterlegung | gering |
Was Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung regeln
Der Vorsorgeauftrag legt fest, wer die eigene Vertretung übernimmt (in persönlichen, finanziellen und rechtlichen Belangen), falls man urteilsunfähig wird — etwa durch Unfall, Krankheit oder Demenz. Die Patientenverfügung regelt die medizinischen Behandlungswünsche für den Fall, dass man sich nicht mehr äussern kann. Beide Dokumente sind wichtig, weil ohne sie im Ernstfall die Behörde (KESB) eine Beistandschaft anordnen kann und Angehörige nicht automatisch entscheidungsbefugt sind. Sie schaffen Klarheit und Selbstbestimmung.
Selbst erstellen oder mit Beratung
Beide Dokumente kann man grundsätzlich selbst erstellen — der Vorsorgeauftrag muss entweder vollständig handschriftlich verfasst und datiert oder notariell beurkundet sein, die Patientenverfügung schriftlich mit Unterschrift. Vorlagen gibt es kostenlos, etwa bei Fachorganisationen. Bei komplexen Verhältnissen (Vermögen, Unternehmen, besondere Wünsche) lohnt sich juristische Beratung, um Fehler zu vermeiden, die das Dokument unwirksam machen könnten. Wichtig ist, die Dokumente sicher aufzubewahren und Angehörige sowie den Hausarzt über deren Existenz und Aufbewahrungsort zu informieren. Der Vorsorgeauftrag lässt sich zudem beim Zivilstandsamt registrieren.
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Was kostet ein Vorsorgeauftrag in der Schweiz?
Selbst erstellt (handschriftlich oder mit Vorlage) ist er gratis. Mit juristischer Beratung oder notarieller Beurkundung kostet es mehrere hundert bis über tausend Franken.
Was ist der Unterschied zwischen Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung?
Der Vorsorgeauftrag regelt, wer bei Urteilsunfähigkeit die Vertretung in persönlichen, finanziellen und rechtlichen Belangen übernimmt. Die Patientenverfügung regelt die medizinischen Behandlungswünsche.
Muss ein Vorsorgeauftrag notariell sein?
Nicht zwingend — er muss entweder vollständig handschriftlich verfasst und datiert oder notariell beurkundet sein. Bei komplexen Verhältnissen ist Beratung oder Beurkundung sinnvoll.
Gründer & Geschäftsführer · Innopulse Consulting GmbH · Zug
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